Kategorie-Archiv: Menschen

Bimbes

Keiner kann mehr überblicken als ein mittleres Wirtshaus. Wer ein Stück Brot klaut, ist ein Dieb- wer eine Million stiehlt, ist Millionär.
Bürgerlich gesonnene Geldbeutelträger.
(„Bimbes“-Diskussion – aufgeschnappt von P. Carl Richter)

Zeit

Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille, eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

Die Zukunft ist länger als die Gegenwart.
(auf- oder abgeschrieben von P. Carl Richter)

Supergott

In Vorzeiten war die Zuständigkeit der Götter geregelt. Jeder hatte sein Ressort, für Blitz und Donner, für die Landwirtschaft, für die Liebe, für den Krieg, für die Gesundheit, für die Meere, für die Wälder usf. Nachdem die Christen diese alle abgesägt und in Pension geschickt haben, haben wir nur noch einen Gott. Und dieser arme Kerl muss nun als Super-(Minister)-Gott alles alleine machen und ist für Alles und Jenes verantwortlich. Kein Wunder, dass auf dieser Erde nichts mehr klappt! (P. Carl Richter)

Gleichheit aller Menschen

Das Gesetz der Gleichheit besteht für alle Menschen dieser Erde. Ob Rittersmann oder Knapp`, Ehrenjungfrau oder Hure, Gelehrter oder Geleerter, Blasse oder Bunte, von Hier oder von Da, Dicke und Dünne, Po- oder Unpolitische, Kleriker oder Atheisten, Schaffer oder Faulenzer, Wichtige oder Unwichtige usf. Alle haben die Gaben zur Liebe, zum Helfen, zur Caritas, zum Humor, zur Freude, genauso wie zum Lügen und Betrügen, zum Prügeln, Morden, Schänden u.A.

Obwohl alle die gleichen Bedürfnisse haben, gibt es doch Unterschiede, z.B. bei der Verwendung von Ausdrücken. So gilt manches als unfein, was in seiner natürlichen Bedeutung benannt wird. Durch die religiöse Verblödung in Verbindung mit stinkfeiner Lebensart, haben auch die sogenannten vornehmen Trottel den Begriff „Fäkalsprache“ erfunden. Als eine Spitze des Verdrehung ist der Begriff „Schlafen“ zu bezeichnen. In der liebes- und lustfeindlichen christlichen Welt, Literatur (Bibel ect.), und der dadurch total verklemmten moraltriefenden, verlogenen Lebensart und entsprechender -einstellung, scheut man sich, die Dinge beim Namen zu nennen und benutzt die Begriffe Beischlaf und Beiwohnen, obwohl an anderer Stelle der Inzest benannt wird. (Sinngemäss: „Lasst uns des Vaters Samen nehmen“.) Das Blödsinnige ist dabei, dass sogar unsere moderne aufgeschlossene Jugend, das Schönste aller Dinge als Schlafen benennt.

NS. „Meine stinkfeine Lebensart verbietet es mir Vorschläge zu unterbreiten“. (P. Carl Richter) Allerdings, sind unsere gefiederten, fliegenden Mitgeschöpfe doch liebenswerte Wesen.